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Hannover Grizzlies 15 - Braunschweig Junior Lions 42
Die Hannover Grizzlies können ihr zweites Heimspiel nicht gewinnen und unterliegen den Lions aus Braunschweig mit 15:42.
Was vom Ergebnis ganz klar scheint, war spannender, als der Endstand wiedergibt.
Die Grizzlies starteten mit Ballbesitz ins erste Viertel und konnten schon mit dem zweiten Spielzug einen Lauf in die Endzone der Lions erzielen. Doch statt zu punkten wurde der Touchdown wegen Holdings (Festhalten) durch einen hannoverschen Spieler von den Schiedsrichtern nicht anerkannt.
Anders erging es den Lions aus Braunschweig. Sie schafften es, im ersten Viertel durch einen Lauf des Runningback mit der Nr. 18 einen Touchdown zu erzielen und mit 6:0 in Führung zu gehen. Da sie auch den Pat (Point after touchdown) verwandelten, stand es nach dem ersten Viertel 7:0 für Braunschweig.
Auch im zweiten Viertel gelang es der Defense nicht, die Nr. 18 der Lions zu stoppen. Sie ließen insgesamt drei weitere Läufe des Runningbacks zu, die er in die hannoversche Endzone bringen konnte und damit die Führung der Lions um 18 Punkte erhöhte.
Der Offense der Grizzlies gelang es dann in diesem Viertel aber auch, einen Touchdown gegen die Lions zu erzielen. So stand es am Ende der ersten Halbzeit 27:08 für die Mannschaft aus Braunschweig.
Das dritte Viertel zeigt dann, dass die Grizzlies sich noch nicht aufgegeben hatten, denn sie kämpften weiter und waren erfolgreich. Es gelang ihnen einen Touchdown zu erzielen und zu verkürzen, bis kurz vor Ende des dritten Viertels auch ein anderer Spieler aus Braunschweig einmal punktete, die Nr. 10. Am Ende des dritten Viertels stand es somit 35:15.
Auch im vierten Viertel punktete die braunschweiger Nr. 18 einmal und erhöhte damit auf den Endstand von 42:15.
"Wir haben, auch wenn das aus dem Ergebnis nicht sofort ersichtlich ist, unsere Leistung zum Spiel gegen Hildesheim steigern können und gezeigt, dass wir über weite Strecken auch mit den Lions mithalten konnten. Der Angriff der Lions ist der Runningback. Den haben sie sehr gut eingesetzt und wir konnten ihn nicht stoppen - das ist den Teams aus Osnabrück und Bremen auch nicht gelungen, wo er ebenfalls alle Punkte für die Lions erlief. Er ist ein Ausnahmespieler, der uns unsere Grenzen aufgezeigt hat!", sagte der nicht gänzlich unzufriedene Defensecoach E. Sondermann nach dem Spiel.
Bericht E.S
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